Die Behandlung

Am Beginn der ersten Behandlung steht ein ausführliches Patientengespräch für eine möglichst genaue Anamnese, also die Erhebung des Gesundheitszustandes. Ziel ist es herauszufinden, ob Osteopathie als geeignetes Mittel zur Behandlung der vorliegenden Beschwerden oder als Ergänzung zu anderen Heilmethoden eingesetzt werden kann.

Dazu benötigt der Behandler genaue Informationen, sowohl über die aktuellen Beschwerden des Patienten als auch über vergangene und chronische Krankheiten, Allergien, Operationen, Unfälle, etc.


Die aus dem Gespräch gewonnene Information sowie etwaige Vorbefunde - durch Röntgen, MRT, CT, Laborwerte, etc. - sind für die nachfolgende körperliche Untersuchung und die Erstellung eine Behandlungsplanes maßgeblich. Hierbei versucht der Behandler durch verschiedene orthopädische, medizinische und osteopathische Tests den Ursprungsort der Beschwerden einzugrenzen.


Der Übergang von der Diagnostik zur Behandlung ist meist ein fließender. Die überwiegend sehr sanften manuellen Techniken der Osteopathie helfen, wenn diese professionell eingesetzt und vom Patienten konsequent mitgestaltet werden, die Beschwerden wirkungsvoll und nachhaltig zu beheben / zu lindern.


Im Anschluss an die Behandlung werden gegebenenfalls noch physiotherapeutische Übungen und sinnvolle Verhaltensempfehlungen besprochen. Das dient zur Stabilisierung der Ergebnisse.

Auch in den folgenden Behandlungen steht zu Beginn eine erneute Befundung, um Veränderungen des Körpers und Reaktionen auf die vorangegangene Behandlung feststellen zu können.

Behandlung

Behandlungsdauer

Erwachsene: 45-60 Minuten
Kinder (bis einschließlich 14 Jahre): 45 Minuten

Behandlungshäufigkeit

Bei akuten Beschwerdebildern sollte die Folgebehandlung nach 1-2 Wochen stattfinden. Bei chronischen Krankheitsbildern vergrößert sich der Abstand zwischen zwei Behandlungsterminen auf 3 bis 6 Wochen. Im Gegensatz zur allgemein üblichen physiotherapeutischen Behandlungsfrequenz von 2x pro Woche ist es im Rahmen einer osteopathischen Behandlung wichtig, dem Organismus Zeit zu geben, die durch die Behandlung erhaltenen Impulse zu integrieren und sich neu zu organisieren.

Behandlungskosten

Bei Kostenübernahme durch die Krankenkasse:

Erwachsene: 80,00 Euro
Kinder (bis einschließlich 14 Jahre): 70,00 Euro


Bei Privat- und Zusatzversicherungen können die Kosten aufgrund der Gebührenverordnung von den oben genannten Beträgen abweichen.
Ob und zu welchen Bedingungen Ihre Krankenkasse osteopathische Leistungen übernimmt, müssten Sie selber in Erfahrung bringen.

Selbstzahler erhalten einen gesonderten Tarif:

Erwachsene: 68,00 Euro
Kinder (bis einschließlich 14 Jahre): 55,00 Euro

Bitte beachten Sie, dass eine rechtzeitige Absage der vereinbarten Termine für uns sehr wichtig ist. Termine, die nicht 24 Stunden vor dem Behandlungstermin abgesagt werden, müssen wir in Rechnung stellen.


Wichtiger Hinweis: Laut Heilmittelwerbegesetz und aktueller Rechtsprechung möchte ich Sie darauf hinweisen, dass die Osteopathie in der Naturheilkunde mit positiven Erfahrungen angewendet wird, obgleich sie in der Schulmedizin umstritten ist. Ich gebe zu keinem Zeitpunkt ein Heilversprechen. Selbst wenn während einer Behandlung, z.B. bei einem Bandscheibenvorfall eines Patienten eine Besserung eingetreten ist, so bedeutet dies nicht, dass dies bei einem anderen Patienten bei gleicher Symptomatik ebenfalls der Fall sein wird.